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Mundart in dr' Gmoid

14. 07. 2021

So, Mahlzeit beinand, komm grad vom Middag ond meine Mädla sagn, dass sia  no ebbes ens Amdsblatt brauch‘n.

 

Irgend ebbes, dir falld scha was ei, sagn dia en ihram Overschdad ond wissan gar ned was des fr a Arbad isch. Do sollsch schnell was na schreiba ond allbot schbrengt oiner rei ond will ebbes von oim. Des mit deam „ebbes“ isch scha was bsonders, i woiß gar ned ob‘s des woandersch o gibt? Des Wördle ka ma scha ieberal braucha, des bassd oifach ieberal nei ond jeder woiß was gmoind isch.“Keansch mr ned ebbes verzehla, isch ned a weng ebbes iebre?“ I denk, do fallt jedem ebbes drzua ei. Ha, wenn so driebr seniersch, des isch scha a bragdischs Wördle, des ebbes.

 

Dia Wuch benne em Ahneweg schnell zom Wirt z‘ Brachschdad nei gschbronga  ond hab an Gruaß nei’gschmissa. Der hod scha lang auf me gward, weil er hod a borzio Schbrichla ond Versla hergrichd ond hod se rechd gfred, dass ma ehn ned vergisst. Er hod ja bald widdr Geburzdag ond globans odr ned, semnaneizg weard‘r huir ond schbrengt allawei no mit seim Kärrale auf dr Terrass rom ond nomm. Ond sei Schbrich, dia senn ebbel no de gleiche. So schnell wia der oim rausgibt, brengt manchr Jonge z‘ Maul gar nemme zua. Dr Wirt war friahr ja a aldr Schofkopfr. I sag‘s ui, der hod jeda Kard gwissd ond hod jeds Og mitzehld. Des Kirchweihschofkopfa war vr mi emmer a duira Sach. Em erschda Johr wo e als Burgamoischdr zom Schofkopfa noch Brachschdad gmeast hab, hab e von ehm glei beim erschda mol an Riffl griagt, weil e beim Gebedslaida ned mei Maul g‘halda hab. Fr alle, dia des ned wissand: En Brachschdad isch beim Gebedslaida a Ruah, do werd nix g’red ond nix g’schaffd. Ond es god erschd weidr wenn dr Äldeschde  „Godda Nobnd“ g‘sagt hod. I moin a scheaner Brauch, wenn ma a weng eihald, ond em Herrgott a bar Mommend vergonnd.

 

A ganz andra Boschd habe o no griagt. Schdellds eich vor, do schickt mr euna a schdudierda Abhandlung was a Muggaseggl isch. Do gibds glad an Dr Tschorsnig, der hod genau erforschd wia groaß a Muggaseggl isch, nähmle 0,22 Milimedr. Ond z‘ Beschde kommd no, a Bild isch o no drbei wo drieber schdodd: „Der Penis der Stubenfliege“  Ond dann isch ganz genau beschrieba wia dr Schnog mit dr Schnoge schnogla duat. A do wearsch doch he…

 

Also mi wenn oiner froga dät was a Muggaseggl isch, deam dät i saga, des isch a weng wenger als weng. So ond wenn iatzt no a so a Dipfelesscheißer komma det ond frogt „was isch kloiner wia a Muggaseggl?“, deam ka i saga, des isch a Schnogabixle.

 

A guda Wuch - Dr Burgamoischdr.

 

 

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