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Gemeindewörterbuch Tapfheim - bitte um Mithilfe

14. 04. 2021

Liebe Senioren,

nachdem wir momentan recht viel Zeit zum Nachdenken haben, weil wir nicht raus können, hätte ich eine Bitte und Aufgabe für Sie:


Wenn ich im Kindergarten und der Schule unterwegs bin, muss ich leider feststellen, dass bei uns nur noch Hochdeutsch gesprochen wird und vom Dialekt und alten Begrifflichkeiten nichts mehr zu hören ist. Ich meine, damit geht ein weiteres Kulturgut verloren. Die ältere Generation kennt noch viele Wörter und Begriffe, die heute kaum oder gar nicht mehr in Gebrauch sind. Und wenn wir die nicht jetzt festhalten, werden sie mit der nächsten Generation ganz verschwinden. Darum jetzt eine „Hausaufgabe“ für alle die einen heimatlichen Wortschatz haben. Legen Sie einen Zettel bereit und schreiben Sie alles auf, was Ihnen an alten Begriffen einfällt. Machen Sie eine Spalte fürs Hochdeutsche und eine fürs Gesprochene. Uns interessiert alles was aus der alten Sprache erhalten ist, Gegenstände, Namensbezeichnungen Örtlichkeiten. Wir werden über die nächsten Wochen alles sammeln und im Amtsblatt auch immer wieder mal Beispiele bringen. Wichtig, schreiben Sie bitte Ihren Namen und Ihre Anschrift mit drauf, damit wir im Zweifel auch nachfragen können, wenn wir etwas nicht verstehen. Mit den gesammelten Werken können wir dann ein eigenes Gemeindewörterbuch erstellen. Ich bin heute schon gespannt was alles kommt.

Karl Malz

1. Bürgermeister

 

 

 

….und dasselbe in Mundart


Liebe Leit,


momentan hommer viel Zeit zom seniera, weil mr net naus kennan. Drom denke mr habe a Arbat fr ui.


Wenne em Kendrgarda und en dr Schul ben, here blos no hochdaidsches Geschwätz, koiner red mea so wia ihm z Maul gwachsa isch. Wenn des so weiter got, gots letschde bissle Hoimat verlora. Ui wissat no wias z’oi oder z‘andre hoist. Damit des bissle net o no weg isch, meas mer des aufschreiba. Drom hab i iatz a Hoimarbat fr ui: hogand drhoit na an da Disch, nemmat an Zedl und schreibnt mer des auf wasr no als wissnt. Ond i will als wissa an Zuig, Nama und o Ecka im Dorf von dene heit keuner mea an Nama kennt. Am beschda o, ui schreiband uiran Nama drauf und wo dr her send, damit i o froga ka wenn i ebes net verschdanda hab. Des mach mer iatz a paar Wucha und dann gugg mer mol was kommt. I wer a weng was ens Amtsblatt doa, dann sehandr scho, ob des an Wert hot. Am Schluss keant mer a Biachle macha. Was moinander wia do diea Kender guggnd, was do dann alls denschdod. Also, da Kopf a bissle auf d’seida lega, z’Hira zamlofa lossa und dann back mers. I ben gschband was alls kommt.

Dr‘ Malz

Bürgamoischdr

 

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