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News-Ticker

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Bericht zur Sitzung des Gemeinderates am 27.01.2026

Tapfheim, den 04.​02.​2026
Verein Deichwächter Zusam-Donau e.V.

Am 22.01.2026 hatte der Verein Deichwächter Zusam-Donau e.V. zu einem gemeinsamen Termin mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden in das Tapfheimer Rathaus eingeladen. 

 

Oberbürgermeister Sorré von der Stadt Donauwörth, Bürgermeister Kaltner aus Buttenwiesen, Bürgermeister Meggle aus Mertingen, Bürgermeister Ebermayer aus Schwenningen, Bürgermeister Späth von Tapfheim sowie Vertreter der Deichwächter und der Gemeindeverwaltung nahmen daran teil.

 

Der Verein hat Mitglieder aus dem Dillinger sowie Donauwörther Landkreis und darüber hinaus. Es soll erreicht werden, dass die vorhandenen Donau- und Zusamdeiche intensiver unterhalten werden. Insbesondere das Ringdeichsystem müsse auf seiner gesamten Länge in einheitlicher Höhe wiederhergestellt und dauerhaft unterhalten werden. Laut Aussage der Deichwächter führten weitläufige Setzungen im Ringdeich von bis zu 40 cm zu lokalen Überschwemmungen bei Hochwasser aus dem Riedstrom. Der Verein teilte mit, dass mit Erhalt und Wiederherstellung des Ringdeichsystems dem betroffenen Bereich viel geholfen wäre, so dass Auswirkungen in geringerem Umfang wie beim Hochwasser im Juni 2024 zu erwarten seien. 

 

Das Treffen diente dem Ziel, ein gemeinsames Vorgehen hinsichtlich des Hochwasserschutzes für die betroffenen Gemeinden Auchsesheim, Nordheim, Heißesheim, Zusum und Rettingen auf den Weg zu bringen. Es ist Wunsch des Vereins, dass die Bürgermeister der Gemeinden, die am Ringdeichsystem anliegen, mit dem Verein zusammenarbeiten und ihn unterstützen. Dies sagten die Bürgermeister vom Grundsatz her zu. 

 

Die Deichwächter erhielten den Auftrag, ihre Anliegen schriftlich in einem Forderungskatalog zu formulieren, um damit von den zuständigen Behörden konkrete Aussagen zu erhalten. Ein weiteres Treffen in absehbarer Zeit wurde vereinbart.

 

 

Mögliche Erschließung des Baugebiets Haidfeld in Brachstadt

Die Gemeinde Tapfheim möchte einen ersten Bauabschnitt im Baugebiet Haidfeld in Brachstadt erschließen. Es können 10 Bauplätze entstehen. Laut Bebauungsplan können 2 Mehrfamilienhäuser mit 6 Wohneinheiten, 1 Mehrfamilienhaus mit 4 Wohn-einheiten, 3 Wohnhäuser mit 2 Wohneinheiten und 4 Einfamilienhäuser gebaut werden.

 

Die Verwaltung prüft momentan die dafür notwendigen Voraussetzungen. Heutige Neubauten werden aufgrund der hohen Wärmedämmung und Energieeffizienz nur noch mit Wärmepumpen beheizt. Daher wurde die im Jahre 2021 mit der Firma GP Joule GmbH geschlossene Vorvereinbarung zur Erschließung mit einem Nahwärmenetz in beiderseitigem Einverständnis aufgehoben. Somit fällt die im Bebauungsplan vorgesehene Fläche für das Heizhaus weg. Eine Bebauungsplanänderung ist jedoch nicht notwendig. Die erforderlichen Änderungen können mit dem Bauturbo genehmigt werden. 

 

Die 20 kV-Stromleitung, die quer über das Baugebiet verläuft, muss unterirdisch verlegt werden. Vor der Erschließung müssen archäologische Untersuchungen durchgeführt werden. Für die Einleitung des Regenwassers in die Kessel muss zudem eine wasserrechtliche Genehmigung eingeholt werden.

 

In der nächsten Bau- und Umweltausschusssitzung soll ein Ingenieurbüro mit den notwendigen Ingenieur-leistungen beauftragt werden. 

 

 

Aufstellung einer Einbeziehungssatzung für das Grundstück Fl.Nr. 386/33 Gemarkung Erlingshofen

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 28.10.2025 die Aufstellung der Einbeziehungssatzung „Flurnummer 386/33 Gemarkung Erlingshofen“ beschlossen. In der Zeit vom 14.11.2025 bis einschließlich 15.12.2025 wurde die Öffentlichkeitsbeteiligung sowie gleichzeitig die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Der Gemeinderat hat die Würdigung und Abwägung der einzelnen Stellungnahmen durchgeführt und den Abwägungs- und Satzungsbeschluss gefasst (siehe eigener Artikel).

 

 

Grundsteuer-Hebesätze

Im Zuge der Grundsteuerreform hat der Gemeinderat im November 2024 die Hebesätze für die Grundsteuern A und B neu festgelegt. Nach aktuellem Stand ist festzustellen, dass die Einnahmen aus der Grundsteuer A und B insgesamt gestiegen sind. Der Gemeinderat beriet längere Zeit über das Für und Wider, die derzeitigen Hebesätze unverändert beizubehalten – oder eben nicht. Der Gemeinderat beschloss, die derzeitigen Hebesätze für die Grundsteuer A und B unverändert beizubehalten, jedoch Ende des Jahres hierüber nochmals beraten zu wollen. Einerseits liegen bei einer Vielzahl von Fällen noch immer keine endgültigen Messbeträge vom Finanzamt vor. Weiterhin folgen aus den Neuregelungen durch den Gesetzgeber die Mehreinnahmen zum Teil systembedingt, denn die Ermittlungen der Besteuerungsgrundlagen haben sich grundlegend geändert. So werden beispielsweise inzwischen Nutzflächen deutlich mehr besteuert oder es fallen über 100 landwirtschaftliche Hofstellen nicht mehr unter die Grundsteuer A, sondern mittlerweile unter die Grundsteuer B und werden demnach vom Grundsatz her anders besteuert. Zudem wurden von den Grundstückseigentümern mit den eingereichten Grundsteuererklärungen bislang nicht nachgemeldete Ausbauten und Flächenerweiterungen angegeben, weshalb die Grundsteuer bereits bislang hätte höher ausfallen müssen. Letztendlich wurden die Hebesätze letztmals vor über 30 Jahren angepasst.

 

 

Freiwillige Feuerwehr Zusum-Rettingen
Antrag auf Übernahme des Tanklöschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Donaumünster/Erlingshofen

Die Freiwilligen Feuerwehr Zusum-Rettingen hatte einen Antrag auf Übernahme des Tanklöschfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Donaumünster/Erlingshofen gestellt. Am 18.11.2025 fand hierzu eine Besprechung der Gemeindeverwaltung mit der Freiwilligen Feuerwehr Zusum-Rettingen, der Stadt Donauwörth, dem Kreisbrandrat, dem Stadtbrandinspektor und dem Kreisbrandmeister statt. Die Übernahme des Fahrzeugs wurde von den Feuerwehrverantwortlichen nicht befürwortet. Zwischenzeitlich hat die Freiwillige Feuerwehr Zusum-Rettingen ihren Antrag zurückgezogen. Die Gemeindeverwaltung wurde vom Gemeinderat beauftragt, das ausgesonderte Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Donaumünster/Erlingshofen zu veräußern.

 

Ferner thematisierte der Gemeinderat das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Zusum-Rettingen. Das sich in Zusum befindliche Gebäude der Stadt Donauwörth weist Hochwasserschäden auf. Derzeit existieren erste Überlegungen in Form von zwei Varianten:

 

Bei der Variante 1 stellt sich die Freiwillige Feuerwehr Zusum-Rettingen die Sanierung und Erweiterung des Bestandsgebäudes mit einer ersten Kostenschätzung zwischen 250.000 € und 300.000 € vor. Mit der Variante 2 wurde von Seiten der Freiwilligen Feuerwehr Zusum-Rettingen ein Ersatzneubau mit einer ersten Kostenschätzung zwischen 600.000 € und 700.000 € vorgeschlagen. Bürgermeister Späth wurde beauftragt, mit der Stadt Donauwörth hinsichtlich der Kostentragung zu verhandeln. 

 

 

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