Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Gemeinde Tapfheim  |  E-Mail: gemeinde@tapfheim.de  |  Online: http://www.tapfheim.de

Tapfheim, 11.03.2020

Mitteilung des Bürgermeisters zum Corona-Virus

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


wie Sie aus den Medien vielfältig erfahren mussten, greift der neuartige Corona-Virus auch bei uns im Land um sich. Wir müssen davon ausgehen, dass früher oder später auch wir unmittelbar betroffen sein könnten. Um dies möglichst zu verhindern und lange hinaus zu ziehen kann jeder in seinem Wirkungsbereich etwas tun. Hierzu einige Informationen aus den uns zur Verfügung gestellten Handreichungen.


Wenn wir die Entwicklung der letzten Tage in Italien betrachten, wissen wir, was auf uns zukommen kann. Deshalb werden wir versuchen unsere Bevölkerung davon zu überzeugen, die nächsten Wochen einfach etwas kürzer zu treten mit der Zielsetzung, die Verbreitung des Virus zu vermeiden oder wenigstens soweit als möglich hinaus zu zögern. Womit jeder unmittelbar unterstützen kann, ist die bestmögliche Kontaktreduzierung.


Wir bitten die Vereine und Verbände, deren Veranstaltungen in den nächsten Tagen stattfinden sollten, intensiv zu überlegen, ob die Veranstaltungen zwingend stattfinden müssen oder nicht auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden oder gänzlich ausfallen können.


Mit Berücksichtigung dieser Regeln können Sie Ihrem Alltag wie gewohnt uneingeschränkt nachgehen. Übermäßige Vorratskäufe sind definitiv nicht erforderlich.


Zur erhöhten Risikogruppe gehört die ältere Generation sowie Menschen, die krankheitsbedingt vorbelastet sind. Kinder und Jugendliche sind weniger gefährdet, sie zählen aber dennoch zu den Verbreitungsindikatoren.


Besonderes Augenmerk sollten Menschen auf sich legen, die im Ausland oder in einem Risikogebiet waren. Solange aber auch hier keine Symptome auftreten, reichen die allgemeinen Empfehlungen. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage, in der Regel 5 bis  6 Tage. Symptome sind Fieber, trockener Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, seltener Durchfall oder Übelkeit.

Vorsorge- und Schutzmaßnahmen sollten wie bei einer Grippe Anwendung finden:


Hygiene ist das oberste Gebot. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife, vermeiden von Körperkontakt wie Händeschütteln und Umarmen, Einhalten von Hust- und Niesregeln, Abstand bei Gesprächen, Vermeiden von Menschenansammlungen.


Anderweitige Übertragungen sind nicht nachgewiesen. Jedoch empfiehlt es sich, gemeinsam benutzte Alltagsgegenstände regelmäßig zu reinigen.


Bei Verdachtsfällen ist telefonisch der Hausarzt zu konsultieren.

 


Karl Malz

1. Bürgermeister

drucken nach oben