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Gemeinde Tapfheim  |  E-Mail: gemeinde@tapfheim.de  |  Online: http://www.tapfheim.de

Tapfheim, 11.02.2020

Abkochanordnung aufgehoben - Trinkwasser in Rettingen muss nicht mehr abgekocht werden

Hier die Mitteilung der Stadt Donauwörth:

 

Die Abkochanordnung für das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Donauwörth ist ab sofort aufhoben.

 

(20.2.2020) Das Trinkwasser im gesamten Versorgungsgebiet der Stadtwerke Donauwörth kann ab sofort wieder uneingeschränkt genutzt werden: Das Gesundheitsamt hat die Stadtwerke so eben (20.2.20, 17 Uhr per Mail) informiert, dass es die Abkochanordnung aufgehoben hat.

Auch die Ergebnisse einer dritten angeordneten Probenserie, die jetzt ebenfalls vorliegen, zeigten sich ohne Nachweis coliformer Bakterien.

Der endgültige Befund der am Dienstag entnommenen Probenserie ist heute eingegangen, ebenso wie vor kurzem auch der vorläufige Befund der Probenserie von gestern. Mit diesen Ergebnissen kann nach Bewertung des Gesundheitsamtes, die durch Regierung von Schwaben bestätigt wurden, die Abkochanordnung mit nun drei mikrobiologisch unauffälligen Probeentnahmeserien infolge aufgehoben werden. (Probeserien von 17., 18. und 19.2.).

Ein Abkochen ist also ab sofort nicht mehr notwendig. Dies gilt für das gesamte Versorgungsgebiet der Stadtwerke, also für das ganz Donauwörth einschließlich aller Ortsteile, Höfe und Weiler sowie gleichermaßen für den Tapfheimer Ortsteil Rettingen. Die Donau-Ries Klinik muss die aktuell laufende Chlorung noch bis zum Nachweis einer ausreichenden Desinfektion weiterführen, da hier aufgrund der hohen Keimbelastung die Möglichkeit besteht, dass sich Keime im krankenhausinternen Netz abgesetzt haben.

Die breite Information der Öffentlichkeit erfolgt durch die Stadt Donauwörth und das Landratsamt Donau-Ries mittels dieser Pressemitteilung, über die jeweiligen Homepages, die Warn-App NINA und den Newsletter der Stadt Donauwörth. Stadt und Landratsamt danken den Medien für die Unterstützung bei der Kommunikation.

Die Hotline der Stadtwerke bleibt noch bis einschließlich morgen geschalten, unter 0906/789-272. Sie war gut angenommen worden, mit meist Rückfragen zu Frage nach den betroffenen Gebieten. Mit rund 30 Anrufen täglich konnte auf diesem Weg gut individuell informiert werden.

 

 


 

 

Alte Mitteilungen:

 

Die Gesundheitsbehörde des Landratsamtes Donau-Ries und die Stadt Donauwörth teilen mit, dass das Trinkwasser in Teilen des Stadtgebietes Donauwörth ab sofort abgekocht werden muss. Dies gilt damit auch (und ausschließlich!) für die Wasserversorgung des Ortsteils Rettingen. Die restlichen Ortsteile der Gemeinde Tapfheim sind hiervon nicht betroffen.

Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries wurde am Montag, 10. Februar 2020, über erhöhte Trübungswerte und teilweise coliforme Keime in der Trinkwasserversorgung der Stadtwerke Donauwörth informiert. Diese gelten als Hinweis auf mögliche Verunreinigungen des Trinkwassers. Betroffen ist der Tapfheimer Ortsteil Rettingen, sowie das gesamte Stadtgebiet Donauwörth außer Wörnitzstein mit Felsheim, Maggenhof, Huttenbach, Schäfstall, Binsberg und Wallbach. Ob die Verunreinigung in Zusammenhang mit den Hochwasserständen der vergangenen Tage steht, muss noch geprüft werden.

 

Sobald uns Näheres bekannt gegeben wird, werden wir es hier mitteilen. Es tut uns Leid, dass wir nicht mehr tun können.

 


 

 

Die Stadt Donauwörth hat zum Thema und weiteren Information eine Telefonhotline eingerichtet. Wir zitieren hier eine Pressemitteilung des Amts. Weitere Informationen der Stadt erhalten Sie hier.

"Die Abkochanordnung, die durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes gestern ausgesprochen wurde, gilt bis auf weiteres in den Stadtteilen, die von den Donauwörther Stadtwerken versorgt werden.

Für Bürgerinnen und Bürger haben die Stadtwerke Donauwörth eine Hotline eingerichtet, unter 0906/789-272. Die Hotline ist tagsüber bis 17 Uhr besetzt.

Bitte beachten Sie, dass Auskünfte auf medizinische und gesundheitliche Fragen das Gesundheitsamt gibt. Einen Ansprechpartner dazu wird das Landratsamt noch mitteilen.

Die Stadt Donauwörth und die Stadtwerke sind sich bewusst, dass die Maßnahme große Verunsicherung auslöst und viele Fragen aufwirft. Wir bitten um Verständnis dafür, dass aufgrund der sich auch intern aufwerfenden Fragen im Lauf des heutigen Tages der Sachstand und das weitere Vorgehen aufgeklärt und besprochen wurden und auch weiterhin werden. Es sind hier viele Mitarbeiter eingebunden. Stadt und Stadtwerke werden die Presse und Öffentlichkeit mit Pressmitteilungen sowie auf der Homepage der Stadt bestmöglich auf dem Laufenden über die Entwicklung halten."

 


 

 

 

Sachstand der Stadt Donauwörth vom 18.02.2020:

 

Die Abkochanordnung für Trinkwasser im Versorgungsgebiet der Stadtwerke gilt derzeit unverändert.

 

Über den nach wie vor geltenden Sachstand bei der Trinkwasserversorgung haben die Stadtwerke zuletzt gestern mit einer Pressemitteilung informiert, die Sie im Folgenden lesen können.

 

Eine Handreichung des Gesundheitsamtes zur Abkochanordnung finden Sie hier.

Die Hotline der Stadtwerke Donauwörth ist für Rückfragen von Bürgerinnen und Bürger nach wie vor geschaltet, unter der Woche täglich bis 17 Uhr, unter 0906 789272.
 

(17.02.2020) Nach wie vor muss das Trinkwasser im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Donauwörth abgekocht werden. Die Anordnung hatte das Gesundheitsamt des Landratsamtes vergangene Woche ausgesprochen. Nach Auskunft des Gesundheitsamtes an die Stadtwerke kann die Anordnung erst dann aufgehoben werden, wenn drei Probenahmen-Serien hintereinander unauffällig sind.

 

Seit das Gesundheitsamt die Stadtwerke über die Anordnung am späten Montag Nachmittag vergangener Woche informiert hat, werden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt regelmäßig Proben an gemeinsam festgelegten Stellen genommen.

 

Heute (17.2.20) Mittag gingen vom externen Prüflabor aktuell auch die Ergebnisse der Proben vom Freitag ein. Der technische Leiter der Stadtwerke, Ralf Allmansberger: „Diese Proben sind mikrobakteriologisch unauffällig, es konnten also keine coliforme Bakterien nachgewiesen werden“.

 

Oberstes und gemeinsames Ziel ist eine unbedenkliche Nutzung des Trinkwassers für die Nutzer im Versorgungsgebiet der Stadtwerke. Wann dies der Fall ist, ist Entscheidung des zuständigen Gesundheitsamtes, über die dann auch die Stadtwerke informiert werden.

 

Für eine weitere angeordnete Probenserie, die heute entnommen wurde, wird der Befund spätestens am Mittwoch erwartet.

 

 


 

 

Aktuelle Mitteilung der Stadt Donauwörth vom 12.02.2020, 13.20 Uhr:

 

Zügig sind jetzt auch bereits die vorläufigen Ergebnisse des externen Prüflabors eingegangen, mit der Probenanalyse auf Coliforme Bakterien. Die Proben wurden am Montag, 10.2.20, an neun Stellen im Versorgungsgebiet der Stadtwerke entnommen, nachdem ein aktuell vorliegender Befund Coliforme Bakterien an einer Entnahmestelle in der Donau-Ries-Klinik signifikant über dem Grenzwert nachwies und an einer Entnahmestelle in Nordheim geringfügig. Die Entnahmestellen vom Montag waren in Absprache mit dem Gesundheitsamt festgelegt worden.


Das Ergebnis dieses jetzt vorliegenden vorläufigen Berichtes des Prüflabors:

In keiner der Proben wurden Coliforme Bakterien nachgewiesen. Dies umfasst auch die Proben an den Entnahmestellen in und um das Klinikum.

 

Der vorläufige Befund ging zeitgleich dem Gesundheitsamt zu. Stadtwerke und Gesundheitsamt werden sich über diesen Befund und das weitere Vorgehen eng austauschen. Gemeinsames Ziel ist eine sichere und unbedenkliche  Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Trinkwasser. Die Entscheidungen, in welchen Versorgungsbereichen die Abkochverordnung wann wieder aufgehoben werden kann, trifft das Gesundheitsamt.

 

Bis auf weiteres werden derzeit im gesamten Versorgungsgebiet von den Stadtwerken weiterhin Probeentnahmen durchgeführt und zur Analyse ins externe Prüflabor geschickt

 

 


 

 

 

Aktuelle Mitteilung der Stadt Donauwörth vom 12.02.2020, 12 Uhr:

 

Die Stadtwerke vermuten die Ursache für die erhöhten Trübungswerte und den Nachweis coliformer Bakterien im Bereich des Proben-Entnahmehahns in der Donau-Ries Klinik.


Die Tatsache, dass die Trübungswerte im näheren Umfeld der Klinik im Normalbereich waren, jedoch im Krankenhaus hoch, waren seit Kenntnis des Befunds am Montag 10.2. für die Stadtwerke nicht zu erklären. Es sind aus diesem Grund Mitarbeiter des Wasserwerkes nochmals in die Klinik gefahren. Der installierte Probeentnahmehahn in der Klinik wurde entfernt und die Leitung im Beisein des technischen Leiters des Klinikums gespült. Am Beginn des Spülvorgangs trat trübes Wasser aus.


Im weitergeführten Spülvorgang wurde das Wasser klar. Als Sofortmaßnahme wurde das Leitungsnetz im Umfeld des Krankenhauses ausgiebig gespült. Sicherheitshalber wird der jetzige Probeentnahmehahn ausgetauscht und einer neuer installiert. Weiter geplant ist eine Spülung der Hausanschlussleitungen des Krankenhauses, dies soll in Absprache mit dem technischen Leiter des Klinikums heute (12.2.20) geschehen. Im Anschluss daran werden die Stadtwerke dort erneut eine Probe nehmen.


Inzwischen liegen die Laborergebnisse zu den Trübungswerten an den neun Stellen im Versorgungsgebiet (vor allem im näheren Umfeld des Krankenhauses), an denen am Montag 10.2. Nachproben genommen wurden, vor. Diese vorläufigen Ergebnisse:

  • Die Brunnen des Versorgungsgebietes weisen einen erhöhten Trübungswert auf, wie auch die Probe von der Entnahmestelle in der Donau-Ries-Klinik. Im Normalbereich sind die Trübungswerte jedoch an den Entnahmestellen im direkten Umfeld des Klinikums.
  • Um diese Trübungen umgehend analysieren zu können, haben die Stadtwerke inzwischen ein mobiles Trübungswerte-Messgerät im Einsatz, das von den Stadtwerken Augsburg zur Verfügung gestellt wurde.
  • Diese Messungen liefern bereits folgende Ergebnisse: Die Trübungen in den Brunnen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auf naturbedingte Einflüsse zurückzuführen: Im Pumpvorgang aus rund 34 Meter Tiefe werden die Feinanteile von Eisen und Mangan aufgewirbelt, dies führt zu einer natürlichen Trübung.
  • Hierfür spricht auch, dass die Trübungswerte am Ende des Beruhigungsbeckens völlig unauffällig sind, also von dort ungetrübtes Wasser in die Leitungen geht.


Diese Ergebnisse des Prüflabors zu den Trübungswerten sowie die Ergebnisse der mobilen Messungen durch die Stadtwerke wurden dem Gesundheitsamt durch die Stadtwerke gestern (11.2.20) sobald sie am späten Nachmittag vorlagen, teils telefonisch, teils per Email mitgeteilt.


Die Ergebnisse des Prüflabors zum Nachweis coliformer Bakterien werden für spätestens morgen (Donnerstag) im Tagesverlauf erwartet. Die Entscheidungen, in welchen Versorgungsbereichen die Abkochverordnung wann wieder aufgehoben werden kann, trifft das Gesundheitsamt. Bis auf weiteres werden derzeit im gesamten Versorgungsgebiet von den Stadtwerken weiterhin Probeentnahmen durchgeführt und zur Analyse ins externe Prüflabor geschickt.


Zum Verlauf der Anordnung von Maßnahmen und der Öffentlichkeitsinformation:
Montag (10.2.) am frühen Morgen bekamen die Stadtwerke Kenntnis von den Laborergebnissen. Diese gehen zeitgleich stets auch an das Gesundheitsamt. Es griff angesichts des vorliegenden Befundes der Maßnahmenplan der Stadtwerke für Störfälle. Ein solcher Maßnahmenplan ist für Wasserversorger vorgeschrieben und dementsprechend auch bei den Stadtwerken vorhanden. Er wurde mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt. Nach diesem Plan handelten die Stadtwerke, angesichts der Befunde von insgesamt drei Entnahmestellen (Donau-Ries-Klinikum, Nordheim, Hochbehälter Parkstadt).

 

Ergebnisse dieser Befunde:

  • Trübung am Donau-Ries-Klinikum über dem Grenzwert, an den anderen beiden Entnahmestellen leicht erhöht aber unter dem Grenzwert
  • E-Coli-Nachweis an zwei von drei Probeentnahmestellen: An der Donau-Ries-Klinik in Donauwörth signifikant über dem Grenzwert, in Nordheim geringfügig.

 

Wie gesetzlich vorgeschrieben wurde das Gesundheitsamt informiert, umgehend am Montag Vormittag, gegen 8 Uhr: Ein Mitarbeiter der Stadtwerke und ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes besprachen sich in diesem Telefonat zum Laborbefund, insbesondere zu den Befunden der Probestelle Donau-Ries-Klinik.


Wie auch im Maßnahmenplan der Stadtwerke für Störfälle geregelt, wurde in diesem Telefonat festgelegt, dass die Stadtwerke die betroffene Stelle direkt und umgehend informieren, also in diesem Fall das Donau-Ries-Klinikum. Diese Information erfolgte durch einen Mitarbeiter der Stadtwerke telefonisch gegen 9 Uhr morgens beim technischen Leiter des Donau-Ries-Klinikums. Am Klinikum wurde nach dem Anruf der Stadtwerke der entsprechende klinikinterne Maßnahmen-Katalog eingeleitet.


Bei der Befundbesprechung im Telefonat mit dem Gesundheitsamt am frühen Montagmorgen war es noch nicht Thema, aus Sicherheitsgründen - über den akuten Befundort hinaus - für das gesamte Versorgungsgebiet eine Abkochverordnung zu erlassen.


Im Tagesverlauf des 10.2.20 (Montag) fanden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt an mehreren Stellen im Versorgungsgebiet Nachbeprobungen statt, und zwar vor allem, um die Befundstelle am Klinikum näher einzukreisen. Am Nachmittag des 10.2.20 um 16:15 wurden die Stadtwerke telefonisch vom Gesundheitsamt über die Abkochverordnung für das gesamte Versorgungsgebiet informiert.


Unmittelbar darauf wurde die Stadt vom Landratsamt informiert, dass die Presse- und Öffentlichkeitsinformation mit einer Pressemitteilung durch das Landratsamt erfolgt. Diese ging vom Landratsamt um circa 18 Uhr an die Medien.


Die Stadtwerke ihrerseits informierten, entsprechend des Maßnahmenplans der Stadtwerke für Störfälle, die besonders von der Unterbrechung der Wasserversorgung betroffenen Einrichtungen, wie beispielsweise Alten- und Pflegeheime, Kindertagesstätten und Schulen. Sowie mit einer aktuellen Mitteilung auf der Homepage der Stadt, die sobald die Pressemitteilung des Landratsamtes vorlag, durch diese ersetzt wurde.

 

 

 


 

 

Hier Tipps zum Abkochen des Wassers:

 

 

Was ist zu tun?

Leitungswasser muss von allen betroffenen Haushalten abgekocht werden. Abkochen heißt: einmal sprudelnd aufkochen und dann langsam (über 10 Minuten) abkühlen lassen.

 

 

Macht das Wasser krank?

Es ist von keiner konkreten Gefährdung auszugehen, es handelt sich um Vorsichtsmaßnahmen. Kann man sich mit dem Wasser noch waschen?Für die Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden) kann das Leitungswasser ohne Bedenken weiter genutzt werden. Es sollte aber nicht verschluckt werden und keinen Kontakt zu offenen Wunden bekommen. Wunden sollten mit wasserundurchlässigem Pflaster abgedeckt sein. Während der Dauer des Abkochgebotes sollte zum Zähneputzen abgekochtes oder abgepacktes Wasser verwendet werden.

 

 

Kann man das Wasser für Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen verwenden?

Zum Wäsche waschen kann das Wasser verwendet werden, die Waschtemperatur sollte mindestens 40° C betragen. Geschirr aus dem Geschirrspüler ist unbedenklich, sofern ihr Gerät mit Temperaturen über 60° C spült und trocknet.

 

 

Kann man das Wasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, Waschen von Obst und Gemüse benutzen?

Nein! Nur abgekochtes Wasser verwenden.

 

 

Kann man das Wasser auch schon am Vortag abkochen, damit es am nächsten Tag abgekühlt ist?

Ja. Das Wasser sollte nach dem langsamen Abkühlen kühl und in einem geschlossenen Behälter gelagert werden.

 

 

Was ist bei der Zubereitung von Essen zu beachten?

Während der Dauer des Abkochgebotes sollte für die Zubereitung von Speisen (z.B. Waschen von Salat, Obst oder Gemüse) nur abgekochtes oder abgepacktes Wasser verwendet werden. Dies gilt insbesondere, wenn die betreffenden Nahrungsmittel nachfolgend nicht gekocht, gegart oder gedünstet - also ausreichend erhitzt - werden.

 

 

Kann die Kaffeemaschine verwendet werden?

Kaffeemaschinen, die das Wasser auf mindestens 82°C erhitzen, können genutzt werden, da von einer zuverlässigen Abtötung der Keime auszugehen ist. Wird diese Temperatur nicht erreicht oder ist nicht bekannt, welche Temperatur beim Aufbrühen erreicht wird, sollte die Kaffeemaschine nur mit abgekochtem oder verpacktem Wasser betrieben werden.

 

Kann das Wasser zur Reinigung von hygienisch sensiblen Betriebsräumen, Arbeitsgeräten oder Maschinen benutzt werden?

Während der Dauer des Abkochgebotes kann das Wasser zur Reinigung von hygienisch sensiblen Betriebsräumen, Arbeitsgeräten oder Maschinen unter der Voraussetzung benutzt werden, dass im Anschluss eine hinreichende Desinfektion gewährleistet ist. Das heißt in diesem Fall nur dort, wo Desinfektionsmittel auf alkoholischer Basis verwendet werden können und daher kein Nachspülen mit Wasser erforderlich ist.

 

Kann das Wasser zur Reinigung von Schankanlagen benutzt werden?

Während der Dauer des Abkochgebotes ist das Wasser nicht zum Reinigen von Schankanlagen geeignet.

 

 

Kann das Wasser zur Reinigung von Geschirr, Besteck und Gläsern benutzt werden?

Während der Dauer des Abkochgebotes kann das Wasser für die genannten Zwecke nur in abgekochtem Zustand oder beim Einsatz von gewerblichen Geschirrspülmaschinen, die der DIN 10512 entsprechen und die gemäß Herstellerangaben gewartet sind, verwendet werden (die DIN 10512 fordert eine Temperatur von 80°-85° für die Frischwasser-Klarspülung).

 

 

Können Getränke-, Kaffeeautomaten oder Trinkwasser-Sprudler mit diesem Wasser betrieben werden?

Während der Dauer des Abkochgebotes ist eine Verwendung nur zur Herstellung von Heißgetränken möglich, wenn eine Erhitzung auf 82°C gewährleistet ist. Für die Herstellung von Kaltgetränken ist während der Dauer des Abkochgebotes abgekochtes Wasser zu verwenden.

 

 

Ist mit diesem Wasser das Waschen von Obst, Gemüse und Salat möglich?

Während der Dauer des Abkochgebotes ist eine Verwendung nur bei Gemüse möglich, sofern dieses anschließend gekocht, gedämpft oder gedünstet wird.

 

 

Inwiefern kann dieses Wasser als Zutat bei der Lebensmittelherstellung genutzt werden?

Sofern während des Herstellungsprozesses des Lebensmittels keine ausreichende Erhitzung erfolgt, darf während der Dauer des Abkochgebotes nur abgekochtes Wasser verwendet werden.

Gelten für Kinder besondere Maßnahmen?

Nein, Kinder können abgekochtes Wasser ohne Bedenken verzehren und benutzen. Auch die Zubereitung von Säuglingsnahrung kann mit abgekochtem Wasser erfolgen.

 

 

Was müssen Schwangere beachten?

Für Schwangere gelten keine besonderen Empfehlungen. Schwangere können abgekochtes Wasser ohne Bedenken verzehren und benutzen.

 

 

Sind Tiere und Haustiere betroffen?

Tiere können bedenkenlos nicht abgekochtes Leitungswasser trinken. Sie verfügen in der Regel über ein robustes Immunsystem – auch in freier Natur trinken Tiere Wasser, das keine Trinkwasserqualität hat (z.B. aus Pfützen, Seen oder Flüssen). Die Verkeimung macht Tieren im Regelfall also nichts aus.

 

 

Ab wann kann man das Leitungswasser wieder als Trinkwasser verwenden und auf das Abkochen verzichten?

 

Das Abkochgebot hebt das Gesundheitsamt Donau-Ries auf. Sobald die Freigabe erteilt ist, informieren wir Sie umgehend.

 

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