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Tapfheim, 14.11.2018

Gedanken zum Volkstrauertag 2018

Kriegsgräber Volkstrauertag
Jedes Kreuz ein Vater, ein Bruder, ein Sohn, ein Freund, ein Schulkamerad, ein Nachbar - jedes Kreuz ein Menschenleben.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


der Volkstrauertag: eine Notwendigkeit?


Der Volkstrauertag ist notwendig, gibt er doch den Menschen die Möglichkeit, innezuhalten, sich wieder einmal die Folgen von Krieg und Gewalt zu vergegenwärtigen, die eigene Haltung zu überdenken und an die Verantwortlichen, die Politiker und jeden Einzelnen zu appellieren, andere Wege einer Konfliktlösung zu finden.

 

Der Volkstrauertag unserer Zeit ist kein Heldengedenktag, denn nicht Kriegshelden stehen im Mittelpunkt, sondern die Kriegsopfer, die Opfer von Gewalt und Terror – und das sind neben den Soldaten, auch Männer, Frauen und Kinder, Zwangsarbeiter, Verfolgte, Vertriebene und in den Gefangenenlagern und KZs verstorbene Menschen. Deshalb gelten die Erinnerung, das Gedenken und die Trauer an diesem Tag allen Opfern von Krieg und Gewalt.


Der Volkstrauertag gibt uns allen die Gelegenheit, über Vergangenes nachzudenken und öffnet gleichzeitig den Blick für die Gegenwart und Zukunft. Er ist ein zeitloses Erbe – auch für zukünftige Generationen. In diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein, an einer unserer Gedenkveranstaltungen teilzunehmen.


Karl Malz,
1. Bürgermeister

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