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Gemeinde Tapfheim  |  E-Mail: gemeinde@tapfheim.de  |  Online: http://www.tapfheim.de

Tapfheim, 28.02.2018

TaBS-Report 2017

Zum 10-jährigen Jubiläum des Tapfheimer Bürgerservice hatte Bürgermeister Karl Malz die aktiven und ehemaligen Helferinnen und Helfer, Pfarrer Karl Hagenauer und Pfarrer Horst Schall für die Kirchengemeinden nebst deren Kirchenverwaltungsvorständen sowie die Repräsentanten des Caritasverbandes, Frau Bauer und Herrn Schäpers, eingeladen. Er würdigte mit herzlichen Dankesworten das außerordentliche Engagement der Helfer-/innen, als die eigentlichen Garanten des Erfolgs der inzwischen allseits anerkannten Institution.


Dem Bericht war zu entnehmen, dass die Initiatoren des TaBS angemessen auf die bereits vor mehr als 10 Jahren konstatierten Folgen des demografischen Wandels vor Ort reagierten. Sich der Anliegen der Bürger selbst annehmen anstatt von etablierten Institutionen nur zu fordern, war die Devise. Ziel war eine Institution für die ganze Gemeinde mit einem bedarfsorientierten Hilfsangebot für Bürger mit eingeschränkter Mobilität und nicht verfügbarer Familien- und Nachbarschaftshilfe, eine Trägerschaft mit Gemeinde, Kirchen und Caritas um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, Klärung aller haftungs-, steuer- und verkehrsrechtlichen Belange und - last but not least - ein minimaler Verwaltungsaufwand. Keine Mühe bereitete es danach zehn engagierte Helfer zu gewinnen. Mit zu den Start-Helfern zählte Frau Thekla Martin, für deren Verdienste sich Bürgermeister Malz aus Anlass ihres Ausscheidens aus dem Helferkreis mit einem Blumenstrauß herzlich bedankte.


Es wird vor allem der Fahrdienst innerorts und zu Zielen in den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen nachgefragt. Die TaBS-Helfer haben dabei stets ein offenes Ohr für die vielfältigen Anliegen ihrer Klienten. Die 10 Helfer sind inzwischen 44.000 km mit dem eigenen Pkw gegen geringes Entgelt gefahren, das in keiner Relation zum tatsächlichen Einsatz steht. Sie waren dabei 160 Mal für inzwischen 100 Tapfheimer-/innen tätig, wobei bei 15 verschiedenen Anlässen vor allem Fahrten zu Ärzten/Fachärzten, zur Apotheke, zu Physiotherapeuten, zu Podologen und zu Einkäufen nachgefragt werden. Der TaBS benötigt weder öffentliche Gelder, kommt ohne Fahrplan, ohne Haltestellen und ohne Wartezeit für seine Klienten aus. Und seine Helfer nehmen ggf. einen erheblichen Zeitaufwand durch Wartezeiten am Zielort in Kauf.


Mit dem Dank an Bürgermeister Malz für seine Unterstützung und Förderung in vielfältiger Weise sowie dem Wunsch, dass auch in Zukunft ausreichend Helfer zur Verfügung stehen, beendete Koordinator Siegfried Weinl, der in dieser Funktion im Wechsel mit Franz Eberle tätig ist, seine Ausführungen zu der Jubiläumsveranstaltung.


Unsere Helferinnen und Helfer:

Silvia Burk-Schlund, Franz Eberle, Konrad Faber, Hubert Ferber, Adelheid Huber, Gerda Huber, Daniela Kieweg, Erwin Kopp, Elisabeth Schleier, Siegfried Weinl.

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