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Gemeinde Tapfheim  |  E-Mail: gemeinde@tapfheim.de  |  Online: http://www.tapfheim.de

Tapfheim, 31.01.2018

4. Änderung des Bebauungsplans "Höslerberg I" Nr. 7-1 im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB

Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses für den Bebauungsplan "Höslerberg I, 4. Änd."

 

Die  Gemeinde  Tapfheim  hat  mit  Beschluss des Gemeinderats vom 30.01.2018 den Bebauungsplan "Höslerberg I, 4. Änd.", unter Berücksichtigung der im Rahmen der Abwägung gefassten Beschlüsse, nach § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen.


Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt  gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von einem Umweltbericht nach § 2 a BauGB und von der Angabe nach § 3 Abs. 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, abgesehen wurde.


Jedermann kann den Bebauungsplan einschließlich der Begründung sowie die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung und deren Berücksichtigung (Abwägung) bei der Gemeinde im Bauamt einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.


Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von  Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.


Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und
2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen.

Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

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